Unsichtbare Schwingungen: das unterschätzte Risiko bei Wohnprojekten.

Warum die Kontrolle von Schwingungen so wichtig ist.

Was versteht man unter Schwingungen?

Schwingungen sind mechanische Vibrationen, die sich in Bauwerken ausbreiten. Sie entstehen durch Straßenverkehr, Straßenbahnen, Maschinen im näheren Umfeld, Pumpen und HLK-Anlagen in Mehrfamilienhäusern, Aufzüge, Waschmaschinen sowie Fitnessstudios im Untergeschoss. Wenn man ihnen nicht entgegenwirkt, entwickeln sie sich zu Körperschall und beeinträchtigen das Wohnklima.

Schwingungsrisiken im Wohnbereich.

Komfort und Lebensqualität leiden besonders darunter: Brummen, Erschütterungen, ein Gefühl der Instabilität. Auf lange Sicht können Schwingungen Mikrorisse verstärken, leichte Verbindungen lockern und zudem auf sensible Geräte einwirken (Homeoffice, Musikinstrumente, NAS/Mini-Server).

Schwingungsfrequenz: Was ist anders zwischen niedrigen und hohen Frequenzen?

Schwingungen sind nicht gleich Schwingungen. Die Schwingungsfrequenz (Hz) gibt an, wie viele Vibrationen pro Sekunde auftreten.

Niedrige Frequenzen

Diese breiten sich in den Geschossdecken aus und werden als „langsame Wellen“ wahrgenommen.

Mittlere/hohe Frequenzen

Sie sind lokal stärker begrenzt und treten oft in Verbindung mit Anlagenkomponenten oder Trittschall auf.

Wenn man weiß, wo genau das Problem „den Ton angibt“, hilft dies bei der Auswahl des richtigen Schwingungsdämpfers.

Schwingungsmessung: So stellt man eine nützliche Diagnose.

Die Messung der Schwingungen beginnt mit einer Erhebung unter realen Bedingungen (typische Tage/Stunden und Spitzenzeiten). Quellen und Verläufe (direkt und seitlich) werden identifiziert, Sensoren an den wichtigsten strukturellen Punkten platziert und Tendenzen in verschiedenen Umgebungen aufgezeichnet. Das Ergebnis ist eine einfache Karte: Was vibriert, und mit welcher Frequenz?

Schwingungsdämpfung in Wohnräumen: Ein Ansatz, der funktioniert.

Abhängig von der Situation agieren wir auf drei verschiedene Arten:

Dämmung von Fundamentplatten

elastische Schicht zwischen Platte und Boden + Verkleidung der Außenwände für eine kontinuierliche Entkoppelung des Gebäudes.

Dämmung von Bodenplatten oder Trägern

punktueller Eingriff an Bodenplatten/Trägern; mit der Auskleidung des Fundaments wird der Körperschallverlauf unterbrochen.

Seitliche Dämmung des Fundaments

elastische Verkleidung der Außenwände zur Verringerung der externen Schwingungen; geeignet sowohl für bestehende Gebäude als auch für Neubauten.

Die Wahl des richtigen Schwingungsdämpfers.

Ein Schwingungsdämpfer funktioniert, wenn er genau auf das Problem „abgestimmt“ ist. Anders gesagt: Steifigkeit und Dicke müssen je nach Belastung, Schwingungsfrequenz und verfügbarem Raum gewählt werden. Ist das Element zu steif, filtert es nicht, ist es zu weich, droht Instabilität. Die richtige Wahl blockiert die Übertragung ohne Auswirkungen auf die tägliche Nutzung der Räume.

Messbare Vorteile im Haus.

Höherer Komfort

weniger Brummen, Klopfen und Erschütterungen.

Langfristig geschützte Konstruktionen

mit einer Reduzierung wiederkehrender Belastungen.

Leisere und zuverlässigere Anlagen

mit kontrollierten Schwingungen.

Höher empfundener Wohnraumwert

dank gesteigerter Wohnqualität.

Unsere Methode, von der Diagnose bis zur Montage.

Ausgehend von der Analyse (Quellen, Routen, Schwingungsmessung) modellieren wir die passende Antwort, bestimmen geeignete Aufbauten und Schwingungsdämpfer, kümmern uns um die Baustellendetails und überprüfen das Endergebnis. Ein klarer und zertifizierter Weg, der sich auf echten Komfort für die Bewohner konzentriert.

Planen Sie einen Neubau oder eine Renovierung?

Wir beraten Sie gern: Wir bemessen den richtigen Schwingungsdämpfer und wählen die personalisierte Schwingungsisolierung, Raum für Raum.

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